Wie wählt man seine Fahrradbrille aus?
Egal, ob Sie Rennradfahrer, Mountainbiker oder einfach Alltagsradler sind: Eine Fahrradbrille kann beim Radfahren unerlässlich sein. Je nach Einsatz sind die Anforderungen unterschiedlich: Sonnenschutz, Schutz vor Spritzern, Schutz vor Wind und Kälte … Hier erfahren Sie alles über Fahrradbrillen und die Kriterien, die bei der Auswahl zu berücksichtigen sind.
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Brillen sind sowohl Stilmittel als auch Schutz gegen die Elemente. Damit Ihre Augen beim Radfahren bestmöglich geschützt sind und Sie von den besten Beschichtungen profitieren, ist die Qualität der Gläser entscheidend.
+ Schutzkategorien der Gläser
Wie bei Skibrillen gibt es auch bei Fahrradbrillen mehrere Sonnenschutzkategorien. Warum? Ganz einfach, weil wir an einem bewölkten Tag nicht die gleichen Bedürfnisse haben wie an einem sonnigen Tag. Sie können auch im Winter eine Rennradtour machen und eine Brille benötigen, um sich eher vor Kälte und Feuchtigkeit als vor der Sonne zu schützen. Beim Mountainbiken kann eine Brille ebenfalls notwendig sein, um sich vor Spritzwasser, Schlamm oder Ästen zu schützen. Cyclocross-Fans wissen ein Lied davon zu singen!
Gläser für Fahrradbrillen werden in fünf Kategorien unterteilt, von 0 bis 4:
- Kategorie 0: transparente Gläser, wie bei einer Korrekturbrille. Diese Gläser dienen nicht dem Schutz vor UV-Strahlen oder Blendung, sondern vor Wind, Kälte und Regen. Sie lassen zwischen 80 und 100 % des Lichts durch;
- Kategorie 1: Diese leicht getönten Gläser bieten Radfahrern visuellen Komfort, da sie den Kontrast verbessern. Perfekt bei bedecktem Himmel, lassen sie zwischen 43 und 80 % des Lichts durch;
- Kategorie 2: der bevorzugte Schutz in der Übergangszeit. Kategorie-2-Gläser bieten einen guten Schutz gegen Blendung. Sie eignen sich für Radtouren bei mäßigem Sonnenschein und wechselnden Bedingungen. Sie lassen 18 bis 43 % des Lichts durch;
- Kategorie 3: Diese im Sommer weit verbreiteten Gläser bieten Schutz und hervorragenden Komfort bei hellem Licht. Perfekt für sommerliche Radtouren, lassen sie nur 8 bis 18 % des Lichts durch. Sie werden auch für Wassersport und Wintersport empfohlen;
- Kategorie 4: Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Sie Gläser der Kategorie 4 benötigen, da diese eher für das Hochgebirge gedacht sind. Es handelt sich um sehr dunkle Gläser mit extremem Schutz (3 bis 8 % Lichtdurchlässigkeit), die besonders für Bergsteiger geeignet sind.
+ Glastechnologien
Photochrome, polarisierte, kontrastreiche Gläser: Welche Vorteile bieten diese Technologien beim Radfahren?
- Photochromie: Diese revolutionäre Technologie ermöglicht es den Gläsern, sich an die Lichtverhältnisse anzupassen. Anstatt eine Fahrradbrille mit Wechselgläsern mehrerer Kategorien zu kaufen, passen sich photochrome Gläser der Helligkeit an. Sie decken nicht alle Kategorien (0 bis 4) ab, sind aber in mehreren Bereichen erhältlich: Kategorie 1 bis 3, 2 bis 3 oder 2 bis 4. Bei Bollé sorgen die photochromen Phantom-Gläser für präzise Sicht bei jedem Wetter: Sie wechseln in weniger als 30 Sekunden von Kategorie 1 zu 3;
- Hoher Kontrast: Wie wäre es mit einer Fahrradbrille, die Farben verstärkt und Kontraste betont? Mit der Volt+ High-Contrast-Technologie erhöhen Bollé-Fahrradbrillen die Farbwahrnehmung dank ihrer patentierten Formel um 30 %;
- Polarisation: Sie hilft, Reflexionen zu vermeiden. Polarisierte Gläser neutralisieren die Reflexion der Sonnenstrahlen auf Asphalt, Wasser oder Schnee. Da auch glatte Oberflächen wie Straßen Licht reflektieren, ist diese Technologie auch für Fahrradbrillen wichtig, um Blendung durch „polarisiertes Licht“ zu vermeiden.
+ Glasbeschichtungen
Für mehr Komfort, Leistung und Sicherheit können die Gläser mit speziellen Beschichtungen ausgestattet sein:
- Anti-Beschlag-Beschichtung: verhindert Kondensation, die vor allem im Winter auftritt, wenn die Luft kalt und der Körper durch die Anstrengung warm ist;
- Kratzfeste Beschichtung: verstärkt die Gläser und verhindert Kratzer. Besonders empfohlen für Mountainbiker und Cyclocross-Fahrer;
- Hydrophobe und oleophobe Beschichtung: verhindert Wasserflecken, indem Wassertropfen einfach vom Glas abperlen, anstatt Spuren zu hinterlassen.
Komfort und Look von Fahrradbrillen
Neben den Gläsern sind auch Form und Gewicht der Brille von Bedeutung.
+ Der Rahmen
Es gibt zwei Arten von Rahmen für Fahrradbrillen: Vollrand und Halbrand. Halbrandbrillen bieten mehr Leichtigkeit und eine bessere Belüftung. Bollé erweitert sein Sortiment mit der C-Shifter, einer Fahrradbrille, die Leistung, Belüftung und Trend vereint.
+ Einscheiben- oder Zweischeibenbrille
Eine Brille mit einer einzigen Scheibe bietet ein größeres Sichtfeld und besseren Windschutz. Brillen mit zwei separaten Gläsern sind im Alltag einfacher zu tragen, und die Gläser lassen sich leichter austauschen.
+ Das Nasenpad
Einige Modelle verfügen über ein verstellbares Nasenpad für eine perfekte Passform.
+ Die Bügel
Apropos Halt: Auch die Bügel spielen eine Rolle. Der Grip an den Bügeln Ihrer Fahrradbrille muss deren Stabilität gewährleisten.
Welche Brille für welche Radsportart?
Eher Rennrad, Mountainbike oder City-Bike für Ihre Fahrten? Für jede Praxis gibt es die passende Brille.
Für Rennrad- oder MTB-Touren ist es wichtig, gut belüftete Brillen zu bevorzugen. Wählen Sie außerdem eine Einscheibenbrille, die ein breiteres Sichtfeld und besseren Windschutz bietet.
Denken Sie auf der Straße daran, die an die Helligkeit angepasste Glaskategorie zu wählen, oder entscheiden Sie sich wegen ihrer Vielseitigkeit für photochrome Gläser. Polarisierte Gläser werden im Sommer ebenfalls dringend empfohlen, um Blendung durch Sonnenreflexionen auf der Straße zu vermeiden.
Beim Mountainbiken ist eine kratzfeste Beschichtung unerlässlich, um Ihre Gläser vor Spritzern zu schützen. Auch eine hydrophobe und oleophobe Beschichtung ist sinnvoll, besonders wenn Sie im Winter unterwegs sind, wenn die Wege matschig und das Wetter feucht ist.
Wenn Sie Ihr Fahrrad täglich für Fahrten in der Stadt nutzen, bevorzugen Sie Lifestyle-Sportbrillen. Ihr Vollrandrahmen mit zwei Gläsern bietet einen vielseitigeren Look, ohne auf Augenschutz zu verzichten.
Wie pflegt man seine Fahrradbrille?
Während einer Radtour, auch ohne MTB, wird die Brille schmutzig. Regen, Spritzer, Staub – die Gläser verschmutzen, aber auch der Rahmen durch Schweiß. Wie pflegt man also seine Fahrradbrille? Um Ihre Brille zu reinigen, raten wir Ihnen, sie unter Wasser zu halten. Spülen Sie die gesamte Brille ab (Gläser, Bügel usw.) und achten Sie besonders auf die Gläser, da diese den meisten Schmutz abbekommen. Die Reinigung mit lauwarmem Wasser reicht aus: Es ist keine Seife und erst recht kein Spülmittel erforderlich, dessen Lösungsmittel die Gläser beschädigen würden.
Sobald die Brille sauber ist, nehmen Sie ein Mikrofasertuch zum Abwischen.
Wenn Ihre Brille trocken ist, bewahren Sie sie in ihrem Etui auf. Ein Hardcase wird empfohlen: Es vermeidet Kratzer, aber auch jedes Risiko des Zerdrückens und damit des Bruchs, wenn Sie Ihre Brille in einem Schrank, einer Schublade oder einem Handschuhfach aufbewahren.
3 Tipps zur Auswahl Ihrer Fahrradbrille
Zusammenfassend sind hier 3 Kernpunkte, die Sie vor dem Kauf Ihrer Fahrradbrille beachten sollten:
- Berücksichtigen Sie die Besonderheiten Ihrer Fahrweise;
- Bevorzugen Sie eine bequeme Brillenform;
- Wählen Sie die Gläser nach ihrer Technologie und Beschichtung aus.